Tipps Schultaschen

Schulranzen Kaufberatung

Der Kauf eines Schulranzens ist oft für die gesamte Familie ein Großereignis, ganz besonders wenn die Einschulung eines Kindes ansteht. Während für die Kinder dabei im Vordergrund steht, welche Comicfigur den Ranzen ziert oder welchen Ranzen die besten Freunde bekommen, müssen die Eltern natürlich auf ganz andere Dinge achten. Ein neuer Schulranzen ist wohl der wichtigste und manchmal auch der kostenintensivste Punkt auf der Einkaufliste für die Schulausstattung, daher muss der Ranzen natürlich strapazierfähig und robust sein.

Auf Gewicht und Sicherheit achten

Die wichtigsten Punkte, die Eltern beim Kauf des Schulranzens beachten müssen, sind die Sicherheit und das Gewicht. Ein Schulranzen sollte wenn möglich nicht viel mehr als ein Kilogramm wiegen, denn Kinderärzte raten, dass die gepackte Tasche ein Zehntel des Körpergewichtes nicht überschreiten sollte. Bei einem Kind von 35 Kilo darf der gepackte Tornister also nicht schwerer sein als 3,5 Kilo, und die sind schnell erreicht, wenn alle Bücher und Hefte eingepackt sind. Aber auch bei einem leichten Tornister sollte die Eltern immer mit dem Kind zusammen überprüfen, ob wirklich nur die Schulsachen in der Tasche sind, die für den nächsten Schultag gebraucht werden.



Breite Schultergurte, am besten mit eingenähten Polstern, erleichtern den Kleinen ebenfalls das Tragen des Tornisters und belasten den Rücken gleichmäßiger als dünne Schulterriemen die einschneiden und auf einem längeren Schulweg sogar zu Rückenschmerzen und Fehlhaltungen führen können.

Sicherheit im Straßenverkehr ist auch ganz besonders für jüngere Kinder sehr wichtig. Kinder haben noch nicht so ein ausgeprägtes Gesichtsfeld wie Erwachsene und zu vieles lenkt auf dem spannenden Weg zur Schule besonders die Schulanfänger ab, so dass Eltern sich darauf verlassen können müssen, dass ihre Kinder im Straßenverkehr weithin sichtbar sind und auf keinen Fall von Autofahrern übersehen werden können. Der Schulranzen muss daher unbedingt ausreichend mit Reflektoren und Aufnähern aus fluoreszierendem Material versehen sein. Helle und leuchtende Farben sind nicht nur bunt und fröhlich, sie machen die Kinder auch in den dunklen Wintermonaten besser sichtbar.

Müssen Marken sein?

Trendmarken wie Scout oder 4You sind bei vielen Kindern natürlich besonders beliebt und warten auch zu jeder Saison mit neuen Modellen auf, zu denen es auch passende Turnbeutel, Geldbörsen oder auch Federmäppchen gibt. Der Nachteil dabei ist, dass das neuste Design in der nächsten Saison ganz schnell out ist und die Kinder einen neuen Schulranzen verlangen, weil der gerade „in“ ist. Preiswertere Modelle mit zeitloseren Designs sind da manchmal sogar besser, solange sie das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit tragen.

IMG: Christian Schwier – GermanySimilar Posts: