Schulranzen Kaufberatung

Wer das erste Mal auf der Suche nach einer geeigneten Schultasche für sein Kind ist, wird verwundert feststellen, dass es eine riesengroße Auswahl an verschiedenen Modellen gibt. Doch welcher Schulranzen ist der richtige für mein Kind? Diese Frage stellt sich allen Eltern irgendwann, spätestens, wenn der Schulstart unmittelbar bevorsteht. Wie trifft man also die richtige Wahl? Zuerst einmal sollte man unterscheiden, wie alt das Kind ist und für welchen Zweck der Ranzen benötigt wird. Für Vorschulkinder reicht in der Regel eine Tasche oder ein kleiner Rucksack für Pausenbrot und Trinkflasche.

Eine wichtige Entscheidung

Zum Start in die 1. Klasse benötigt das Kind dann den ersten „richtigen Ranzen“. Für die meisten Kinder ist der Schultaschenkauf eine spannende und sehr wichtige Sache, bei der sie natürlich auch schon ihre eigenen Vorstellungen haben, zumeist bzgl. Marke, Farbe und natürlich insbesondere Design. „Ich möchte auch einen Piratenranzen wie mein bester Freund!“. Auch Eltern haben zumeist so ihre Vorstellungen. Leicht soll der Ranzen sein, das Kind vor möglichen Rückenschäden schützen, praktisch, strapazierfähig und sicher sein und natürlich zumindest während der ganzen Grundschulzeit halten.



Eine Auswahl an Schultaschen finden Sie hier:


Wichtige Kriterien für die 1. Schultasche:

Der Ranzen muss dem Kind gefallen, sonst wird es ihn nur ungern tragen. Lassen Sie es Motiv und Farbe selbst aussuchen, auch wenn es nicht so ganz Ihren Geschmack trifft. Hier gibt es nahezu unendlich viele verschiedene Designs, teilweise bieten die Hersteller hier über 20 verschiedene Varianten pro Modell an. Die Auswahl reicht von coolen Fußball-, Piraten-, Wikinger- oder StarWars-Ranzen für die Jungs und Prinzessin Lillifee- und Marienkäfer-Motiven, teilweise aufwändig bestickt für die Mädchen, natürlich in den bevorzugten Farben rosa und lila. Aber auch für die, die es etwas dezenter mögen ist gesorgt. Und es gibt sogar Designs, die streng limitiert sind, so daß die Wahrscheinlichkeit den gleichen Ranzen in der Klasse noch einmal zu finden gering ist. Einige Modelle werden zudem als Set angeboten, bei dem man zusätzlich zum Ranzen beispielsweise Sporttasche, Federmäppchen, Brustbeutel und Brotdose erhält.
Beim Kauf achten Sie unbedingt darauf, dass die Schultasche möglichst leicht ist, denn es kommt noch eine ganze Menge an Gewicht durch Bücher, Hefte, Schreibutensilien, Frühstück und Getränke hinzu und das Kind soll den Ranzen ja schließlich selbst tragen. Ein geringes Eigengewicht zwischen 1.100 g und 1.400 g gilt als optimal.
Der Ranzen muss passend sein zum Rücken des Kindes, d.h. wenig breiter als die Schultern des Kindes und mit der oberen Kante im Nacken abschließen. Nicht jedes Modell eignet sich für jedes Kind. Auch Trolleys, die das Kind wie ein Koffer hinter sich herzieht, stehen zur Auswahl und können für manche Kinder eine Alternative sein. Also, unabhängig vom Design erst mal verschiedene Modelle ausprobieren.

Polsterung

Die Rückseite der Schultasche sollte ein körpergerechtes und atmungsaktives Rückenpolster sowie gepolsterte Trageriemen für einen perfekten Sitz und Tragekomfort haben. Die Trageriemen müssen gleich lang eingestellt sein, ergonomisch geformt sein und mind. 4 cm breit sein.
Ebenso wichtig sind Reflektorstreifen, die an allen Seiten zur Verkehrssicherheit angebracht sein müssen. Einige Modelle sind sogar nach den strengen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen der DIN 58124 gefertigt. Dabei sind 20 % der Vorder- und Seitenflächen aus leuchtendem fluoreszierend Material zum Schutz im Straßenverkehr bei Tages- und Dämmerlicht und 10 % bestehen aus retroreflektierendem Material zum Schutz im Straßenverkehr an trüben Tagen und bei Dunkeheit.
Die Schultasche als ganzes sollte aus einem reiß-, bruch- und formfesten Material bestehen und in ihren Eigenschaften kindgerecht sein: Also, ein weit zu öffnender Deckel erleichtert das tägliche Ein- und Auspacken. Ein stabiles und leichtgängigem Schloss hilft dem Kind den Ranzen schnell und selbstständig zu öffnen und zu schließen. Der Boden der Schultasche sollte nicht verformbar sein und eine hohe Standfestigkeit gewährleisten.
Die Anzahl der Innen- und Außentaschen ist eine persönliche Vorliebe. Praktisch ist ein Extra-Fach etwa für das Frühstücksbrot oder ein Getränk. Eine unterteilte Innentasche erleichtert die Bepackung, manch einer benötigt für eine schnelle Übersicht möglichst viele Fächer, anderen Kinderrn reicht ein großes Innenfach. Hier sollte man sich von seinen persönlichen Vorlieben leiten lassen.

Material

Der Ranzen sollte aus einem strapazierfähigen, wasserabweisenden Material sein, denn er wird über mehrere Jahre täglich und und von Kindern benutzt, die damit sicher nicht immer besonders sorgsam umgehen und in ihm schnell einen Gebrauchsgegenstand sehen.
Neben bekannten Marken wie etwa Scout, MC Neill und Sammies gibt es eine Menge weiterer Anbieter von Schulranzen zum Teil mit großen Unterschieden im Preis. So gibt es beispielsweise Modell, die über 200,00 € inkl. Zubehör kosten. Hier lohnt sich sicherlich ein Vergleich, der aber nicht zu Lasten der Sicherheit gehen darf. Eine Alternative können hier Auslaufmodelle mit Motiven aus dem Vorjahr sein. Diese Schulranzen werden meist zu einem günstigeren Preis angeboten.
Mit dem Wechsel auf eine weiterführende Schule stellt sich dann die nächste Frage: Ranzen oder lieber einen Rucksack? Kindermotive sind jetzt ebenso wenig gefragt wie die Argumente der Eltern, dass die Schultasche ergonomisch geformt sein soll.
Nun entscheiden sich die meisten Kinder – aus denen inzwischen Teenager geworden sind – für einen coolen Rucksack. Denn Coolness und Trends sind jetzt mindestens genauso wichtig wie gute Markenqualität. Marken wie 4You, Eastpak und Chiemsee finden jetzt oft großen Anklang.

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