Schulbedarf

Der Schreiblernstift

Gut das Robby Sacher als Kind schlecht schreiben konnte. Kaum nahm er einen Füller in die Hand, verbog er die Feder, Bleistifte brachen ab und seine Buntstifte hielten ebenfalls nicht lange dem enormen Druck stand, den Robby Sacher ausübte. Im wahrsten Sinne des Wortes.




Wer hat den Schreiblernstift erfunden?

Inzwischen hat Robby Sacher keine Probleme mehr mit dem Schreiben. Er ist Arzt geworden und – dass ist jetzt das Gute – erinnerte sich an seine Kindheit und den Kampf mit dem Füller, den er täglich ausfechten musste. Und dann hatte Dr. med. Robby Sacher eine Idee: Er erfand den Schreiblernstift.
Es klingt eigentlich so simpel und geht uns Erwachsenen von der Hand, ohne dass wir groß darüber nachdenken. Doch Buchstaben zu schreiben ist für Schulanfänger eine riesige Herausforderung. Schließlich muss feinmotorisch ein vordefinierter Bewegungsablauf erinnert und wiederholt werden. Die Schreibbewegungen sind einfach noch nicht flüssig und recht holperig.



Hier finden Sie eine Auswahl an Schreiblernstiften:


Spielend Schreiben lernen mit dem Schreiblernstift

Diese an sich schon schwere Lernphase wird noch komplizierter durch Bleistifte die brechen oder Füller die schmieren, weil die Kinder beim schreiben zu stark drücken. Das wusste auch Dr. Robby Sacher und überlegte, sich eine Lösung. Er entwickelte einen Stift, der Kindern hilft beim Schreiben lernen. Einmal durch seine Form, die es leichter macht, das Schreibgerät auch „richtig“ anzufassen. Außerdem durch seine enorm bruchsicheren Minen mit einem breiten Schriftbild, die automatisch verhindern, dass der Schulanfänger beim Schreiben zu sehr aufdrückt.
Anders als ein dünne und glatte Stifte, an denen die Finger beinahe zwangsläufig zu weit nach vorn rutschen, gibt das dickere Griffstück des Schreiblernstiftes sicheren Halt an der richtigen Stelle. Das verhindert den so genannten „Knickfinger“ und Verkrampfungen. Und die Finger verdecken nicht, was gerade geschrieben wird.
Schreiblernstifte gibt es aus den verschiedensten Materialien und von unterschiedlichen Herstellern. Hier ein kleiner Überblick:

Kleine Produkrtübersicht über die unterschiedlichen Schreiblernstifte

Die Firma Stabilo bietet mit dem Schreiblernstift ’s’move easyergo‘ einen Grafitminenstift mit einer Strichstärke von 3,15 Millimetern.
Die Griffzone ist ergonomisch geformt und erleichtert den richtigen Griff. Modell für Links- und Rechthänder sind unterschiedlich, weil die schriftführende Hand entscheidend ist für die Haltung.
Lamy bietet einen Schreiblernstift aus Ahornholz. Ein Material, dass vielen Kindern aus der Spielphase mit Bauklötzen wohl vertraut ist. Auch hier schreibt eine Grafitmine, die sich im Gehäuse durch eine robuste Drehmechanik vorschieben lässt. Mit einem speziellen Anspitzer lässt sich das breite Schriftbild verfeinern.
Das würfelartige Design am Ende des Stiftes verhindert, dass der abgelegte Stift vom Schultisch rollt.
Pelikan bietet mit dem „Griffix“ ein Kunststoffmodell, das gemeinsam mit Wissenschaftlern des Fraunhofer Institutes entwickelt wurde. Der speziell geformte Griff soll automatisch für die richtige Haltung sorgen.
Und Schneider hat mit dem „Base Senso“ die Originalentwicklung von Dr. Robby Sacher im Programm – dem Erfinder des Schreiblernstiftes, der bereits in seiner Kindheit gut einen Schreiblernstift hätte gebrauchen können.

Fazit: Alle diese Stifter haben eins gemeinsam: Sie erleichtern den Start des Schulanfängers enorm und helfen ihm, zügig ein sauberes, flüssiges Schriftbild zu entwickeln.


Hier finden Sie eine Auswahl an Schreiblernstiften:


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