Scout

Schulranzen von Scout – die Unternehmensgeschichte

Wie der Name Tempo ein Synonym für Papiertaschentücher ist, wurde Scout in den siebziger Jahren zum Zweitbegriff für Schulranzen. Praktisch jedes Kind trug, zumindest in der Grundschulzeit, einen Tornister dieser Marke. Wie jedes Produkt, hat sich auch der Schulranzen von Scout über die Jahre und Jahrzehnte weiterentwickelt. Hier also ein kurzer Abriss der Geschichte eines ganz besonderen Schulranzens.

Ein Schulutensil wird revolutioniert

Die Pfalz ist seit jeher bekannt für ihre Lederprodukte. Nicht ohne Grund verläuft dort seit 1977 die Deutsche Schuhstraße. Ab dem 1. Oktober 1934 wurden in Pirmasens von Alfred Sternjakob auch Ledertaschen hergestellt. Der Firmensitz wechselte später hinaus aus dem Pfälzer Wald vor die Tore Mannheims nach Frankenthal. Außerdem wurde die Alfred Sternjakob GmbH & Co. KG gegründet. Der wichtigste Schritt aber geschah 1975 als mit dem Scout der erste Leichtschulranzen entwickelt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Schultaschen weder ergonomisch an den Rücken angepasst noch gab es gepolsterte Tragegurte. Der Scout bot all dies und mehr. Denn er war leichter gearbeitet, damit leichter zu tragen und bot mehr Stauraum für Bücher und Hefte. Außerdem wurde beim Scout darauf geachtet, dass der Schulranzen auch im Autoverkehr wahrgenommen wurde. Hierzu dienten leuchtende Farben sowie Reflektoren an den Schnallen.



Ein Ranzen mit eigener Geschichte

Die Firma Alfred Sternjakob revolutionierte aber nicht nur den Schulranzen als solchen, sondern trug Mitte der Achtziger Jahre auch aktiv dazu bei, dass in Deutschland eine erste Industrie Norm (DIN 58124) für Schulranzen verabschiedet wurde. Ende der neunziger Jahre kamen dann die ersten Ranzen im Rucksackformat von Scout auf den Markt. Dieser wurde kurz nach seinem Erscheinen durch den Designerpreis „Roter Punkt“ ausgezeichnet. Ab dem neuen Jahrtausend wurde mit der Einführung des Easy I erstmals eine eigene Tasche für das Handy in den Scout eingearbeitet. Das Nachfolgemodell Easy II kam 2002 auf den Markt. Anfang 2013 wurde er durch den Buddy ersetzt, der nicht nur schlanker und leichter ist, sondern zudem einen Liter mehr Volumen bietet.

Der Scout: Innovation in Serie

Gerade bei einfachen Gegenständen des täglichen Lebens denkt man irgendwann nicht mehr über sie nach. Dabei steckt gerade in diesen einfachen Dingen oft ein großes Verbesserungspotential. Der Scout ist hierfür ein gutes Beispiel. Kein Wunder also, dass er regelmäßig bei Tests wie zum Beispiel auf schulranzentest.org immer wieder sehr gut abschneidet. Denn auch heute noch arbeitet die Firma Alfred Sternjakob daran, Schulranzen weiter zu verbessern.

Screenshot im Artikel stammt von: scout-schulranzen.deSimilar Posts: