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Von der Grundschule auf die weiterführende Schule: So gelingt der Übergang

Junge SchülerDie Grundschulzeit vergeht in Windeseile – schon steht der nächste Schritt an; die Tochter oder der Sohn kommt auf die weiterführende Schule. Lesen Sie hier, wie der Übergang gelingt!







Nach vier Jahren (in Berlin und Brandenburg nach sechs Jahren) geht die Grundschulzeit zu Ende. Jetzt löst sich der vertraute Klassenverband auf, die Schülerinnen und Schüler nehmen Abschied von ihrer Lehrerin und ihrer Lehrerin und freuen sich auf den Start in einer neuen Umgebung.

Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Gesamtschule oder Stadtteilschule

Welche weiterführenden Schulen es gibt und wie sie heißen, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Die Entscheidung, welches die richtige Schule ist, fällt so mancher Familie nicht leicht.



  • In Bayern, Brandenburg, Bremen, Sachsen und Thüringen erteilen die Lehrer eine verbindliche Empfehlung fürs Gymnasium
  • In allen anderen Bundesländern entscheiden die Eltern darüber, welche Schule ihr Kind besuchen soll.

Doch egal ob Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Gesamtschule oder Stadtteilschule; Ihr Kind wird einen anderen Schulalltag vorfinden. Es lernt neue Fächer kennen, hat jetzt mehrere Lehrer, auch Fachlehrer, und lernt eine Fremdsprache!

Der erste Kontakt zu den neuen Mitschülerinnen und Mitschülern ist aufregend. Im neuen und oft großen Schulgebäude muss es seinen Weg erst suchen, und die vielen Großen sind richtig respekteinflößend: Die Oberstufenschüler sind ja schon fast Erwachsene!

So können Sie Ihr Kind unterstützen:

  • Der Grundschulranzen ist jetzt nicht mehr angesagt – orangefarbene Reflektoren sind spätestens in der sechsten Klasse out. Mit einem Schulrucksack machen Sie Ihrem Kind eine große Freude
  • Helfen Sie Ihrem Kind bei der Organisation des Schulalltags. Die vielen Lehrer, Fächer, Hausaufgaben, Materialen und Unterlagen – das ist ganz schön viel für ein zehnjähriges Kind. Manchen Kindern gelingt es gut, sich zu organisieren; andere führen Sie behutsam heran. Verlieren Sie nicht die Geduld!
  • Achten Sie auf einen guten Arbeitsplatz zuhause. Viele weiterführende Schulen erwarten deutlich mehr Hausarbeiten für die Schule als Grundschulen.
  • In der Grundschule konnten Sie Ihrem Kind immer helfen. Das ändert sich nun möglicherweise. Fremdsprachen, moderner Mathematikunterricht oder neue Methoden wie Lernpläne sind eventuell für Sie fremd. Vertrauen Sie darauf, dass Ihr Kind den Stoff meistert! Sie müssen nicht als Hilfslehrer tätig werden.
  • Suchen Sie frühzeitig den Kontakt zur Klassenlehrerinnen oder zum Klassenlehrer, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind nicht gut zurechtkommt – aber lassen Sie Ihrem Kind auch Zeit, mit den neuen Anforderungen zurechtzukommen.

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